- Geschäftsführender Institutsleiter der Wiesbadener Akademie für Psychotherapie (WIAP)
- Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie
- Visiting Professor an der Northern State Medical University in Archangelsk (Russland)
- Trainer für Managementseminare
Kontaktanschrift:
Wiesbadener Akademie für Psychotherapie,
Luisenstraße 28, 65185 Wiesbaden, Tel. 0611-373707, Fax: 0611-3757108
E-Mail: hamid(at)peseschkian(dot)com
Biographische Daten:
- geboren am 30.12.1962 in Wiesbaden
- Staatsbürgerschaft: deutsch
- verheiratet, zwei Kinder (15 und 13 Jahre)
- Fremdsprachenkenntnisse: englisch, russisch und persisch (fließend), französisch (passiv)
- Grundschule und Gymnasium in Wiesbaden (1968-1981), Abitur (1981)
Universitätsstudium:
- 1981 – 1987 Studium der Humanmedizin an der Johannes Gutenberg Universität Mainz
- 1986 – 1987 Praktisches Jahr an den Universitätskliniken Mainz
- Nov. 1987 Staatsexamen und Approbation als Arzt
Promotion:
zum ‚Dr. med.’ mit „magna cum laude“ an der Universität Mainz am 5.1.1988. Thema: „Psychosoziale Aspekte beim lumbalen Bandscheibenvorfall – Eine psychosomatische Untersuchung von 100 Patienten“.
Klinische Tätigkeit als Arzt:
- Facharztweiterbildung Psychiatrie und Neurologie:
- 1988 – 1989 Psychiatrisches Krankenhaus in Friedrichsdorf bei Frankfurt/M.
- 1990 – 1992 Neurologische Klinik Hephata in Schwalmstadt-Treysa/Nordhessen
- 11/1992 – 5/1994 Regionales Psychiatrisches Krankenhaus in Jekaterinburg, Rußland
- 3/1995 – 11/1999 Aufbau und Leitung der neuropsychiatrischen-psychotherapeutischen Poliklinik des American Medical Center in Moskau, Russland
- seit 1/2000 niedergelassen in eigener nervenärztlicher Privatpraxis in Wiesbaden – Schwerpunkte: Psychotherapie und Psychosomatik (gemeldet bei der Ärztekammer Wiesbaden, Nr. 28062)
- 7/2007-4/2008 Leiter der Institutsambulanz der WIAP-Akademie
Ärztliche Weiterbildung und Anerkennungen:
Zusatztitel „Psychotherapie“ (1994), Facharzt für Psychiatrie (1996), Facharzt für Neurologie und Psychiatrie (1997), Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie (1999), European Certified Psychotherapist (2002)
Habilitation:
zum „Doktor der medizinischen Wissenschaften“ am Nationalen Psychoneurologischen Bechterew Forschungsinstitut in St. Petersburg am 24.12.1998 (staatliche Bestätigung durch das russische Bildungsministerium am 03.09.1999). Thema: „Die Positive Psychotherapie als transkultureller Ansatz in der russischen Psychotherapie“. Fachgebiete: Psychiatrie und medizinische Psychologie. Genehmigung zur Führung des akademische Grades „Dr. med. habil.“ in Deutschland (Hessisches Wissenschaftsministerium vom 03.03.2000). Veröffentlicht als: „Die russische Seele im Spiegel der Psychotherapie: ein Beitrag zur Entwicklung einer transkulturellen Psychotherapie“ (Reihe: Das transkulturelle Psychoforum, Band 7). Verlag für Wissenschaft und Bildung, Berlin 2002.
Publikationen, Wissenschaft und Vortragstätigkeit:
- 3 Monographien über Psychotherapie, insgesamt ca. 60 wissenschaftliche Publikationen
- weitere Publikationen im Bereich Stressmanagement und Work-Life-Balance
- über 30 Fachvorträge und Präsentationen auf nationalen und internationalen Tagungen
- über 250 Vorträge über verwandte Themen
- seit 1985 Seminartätigkeit in Deutschland, Österreich, der Schweiz, VR China, Russland, Ungarn, Kanarische Inseln, Bolivien, Kosovo, Kasachstan, Tschechien, Litauen.
- Betreuung von vier Doktoranden in Russland zwecks Erlangung einer Professur (1999 – 2003)
Lehrtätigkeit:
- Dozent und Supervisor am Wiesbadener Weiterbildungskreis für Psychotherapie und Familientherapie (WIPF) (anerkannt durch die Landesärztekammer Hessen) und an der Wiesbadener Akademie für Psychotherapie (WIAP) (vom Land Hessen anerkanntes tiefenpsychologisches Ausbildungsinstitut für Psychotherapie und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie)
- Dozent an der Akademie für ärztliche Fortbildung und Weiterbildung der Landesärztekammer Hessen: im Rahmen der „Bad Nauheimer Psychotherapie-Wochen“ (seit 1987), der „Psychosomatischen Grundversorgung“ und der „Psychosomatik für angehende Allgemeinärzte“(Block 16 und 17)“ (seit 1999)
- 1991 – 1999 Forschungs- und Lehraufenthalt in Russland:
- intensive Vortrags- und Lehrtätigkeit an über 25 medizinischen und psychologisch-pädagogischen Hochschulen und Universitäten in Russland
- über 800 Stunden Lehrtätigkeit (Gastdozent) für Medizinstudenten höherer Semester und Assistenzärzte über „Allgemeine und Spezielle Psychotherapie und Psychosomatik“ (Vorlesungen, Seminare und Übungen in Blockform) an den Universitäten Moskau, St. Petersburg, Archangelsk und Vladivostok
- Durchführung von über 80 postgradualen Intensivseminaren über „Positive Psychotherapie, Transkulturelle Familientherapie und Psychosomatische Medizin“ für ca. 3.500 Ärzte und Medizinstudenten
- Gastdozent an mehreren medizinischen Hochschulen in Russland seit 1991
- Visiting Professor am Institut für Psychiatrie und Psychotherapie der Northern State Medical University (NSMU), Archangelsk (Russland) (seit 2002). Der Wissenschaftsrat der NSMU hat im Januar 2006 einstimmig beschlossen, Herrn Peseschkian den Titel eines „Professors für Psychiatrie und medizinische Psychologie“ zu verleihen. Derzeit läuft der entsprechende Antrag beim Nationalen Attestierungskomitee des russischen Erziehungs- und Wissenschaftsministeriums.
- Visiting Professor an der Universidad Tecnologica Privada de Santa Cruz (UTEPSA) (Bolivien) (seit Dezember 2004)
- Lehrauftrag, Fachbereich Medizin, Institut für Medizinische Psychologie, Universität Frankfurt/Main (im SS 2003)
- Lehrauftrag für Gesundheitspsychologie, Fachbereich Sozialwissenschaften, Psychologisches Institut (Abteilung Sozialpsychologie), Universität Mainz (regelmäßig WS 2003/04 – WS 2007/08)
Managementtraining:
- Trainer für Managementseminare (seit 1988)
- Gründung des WIAP-Instituts für Management-Training (IMT) mit den Schwerpunkten Life-Balance, Konfliktmanagement, Stresstherapie, Menschenführung, Gesundheitsmanagement, transkulturelles Management
- Kooperationen mit: Bernd Remmers Consultants (Schweiz), Institut für Personal und Wirtschaft (IPW, Gießen), Europäische Wirtschaftsakademie (EWA).
- Vorträge, Seminare und Trainings bei Unternehmen und Organisationen (Banken, GTZ, Lufthansa, Diakonie, ADG Schloss Montabaur, Ruhrgas, Cisco, entega, Otto, Sulzer, EBBF u.a.)
- Stressbewältigungsseminare an der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen und der Akademie für ärztliche Fortbildung der Landesärztekammer Hessen
Organisationserfahrungen:
- Gründung und Supervision von 25 regionalen und lokalen Zentren für Psychotherapie und Psychosomatik in Russland und der früheren UdSSR (seit 1991)
- Präsident des Weltverbandes für Positive Psychotherapie (WAPP) e.V.
- Mitglied des Organisationskomitees des 1. und 2. Weltkongresses für Positive Psychotherapie (1997 und 2000), der Jahrestagungen der Russischen Gesellschaft für Positive Psychotherapie (1993-1998)
- Geschäftsführer der Wiesbadener Akademie für Psychotherapie GmbH (seit 01.01.2000)
- Ehrenamtliche Tätigkeit in der Bahá'í-Religionsgemeinschaft
Vertreter/Delegierter in Fachgremien und berufspolitischen Verbänden:
- für die Wiesbadener Akademie für Psychotherapie in der Allgemein Ärztlichen Gesellschaft für Psychotherapie (AÄGP) und der Deutschen Fachgesellschaft für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (DFT)
- für die European Federation of Centers for Positive Psychotherapy (EFCPP) bei der Europäischen Psychotherapie-Gesellschaft (EAP) und dem Deutschen Dachverband für Psychotherapie (DVP)
- für die World Association for Positive Psychotherapy im World Council for Psychotherapy
- für die Deutsche Fachgesellschaft für Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (DFT) in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Ausbildungsträgerverbände Psychologische Psychotherapie und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
Ernennungen und Nominierungen:
- Präsidiumsmitglied, Deutsche Fachgesellschaft für Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (DFT) (seit 2/2004), Vize-Präsident bis November 2007
- Gründungs- und Redaktionsmitglied der Zeitschrift POSITUM – Journal of Positive Psychotherapy, Transcultural Family Therapy and Psychosomatic Medicine (seit 1993)
- Mitglied des International Steering Committee of the First World Conference on Family Violence (September 1998, Singapore)
- Gründungsmitglied der Russischen Gesellschaft für Positive Psychotherapie (1993) und der Sektion „Family psychology, family therapy and counseling“ der Russian Psychological Society (1998)
- Nominiert für den Internationalen Sigmund Freud-Preis der Stadt Wien (1999)
- Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Transcultural Psychotherapy“ des Weltverbandes für Psychotherapie (WCP) (seit 1999)
- Verleihung des „Ceramic Dolphin – 2001“ (Preis der Russischen Psychotherapie-Gesellschaft für einen Beitrag zur Entwicklung der Psychotherapie in der Primorye Region Russlands)
- Mitglied des International Advisory Board der Zeitschrift „Fragen der mentalen Medizin und Ökologie“ (Moskau-Kustanei)
- Mitglied des International Advisory Board der Zeitschrift „Psychotherapie“, Moskau (seit 2002)
- Co-Koordinator der Sektion „Positive Psychotherapie“ auf dem 3. Weltkongress für Psychotherapie, Juli 2002 in Wien
- Continental Associate Editor for <place w:st="on">Europe</place>, International Journal of Psychotherapy (2002-2004)
- Bestellung zum Mitglied einer Prüfungskommission für die Staatliche Prüfung für Psychologische Psychotherapeuten (tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie) durch das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen (seit 2003)
Mitgliedschaft in Fachgesellschaften:
- American Psychiatric Association (APA)
- World Council for Psychotherapy (WCP)
- International Association for Cross-Cultural Psychology (IACCP)
- Bahá’í International Health Agency (BIHA)
- European Association for Psychotherapy (EAP)
- Deutsche Fachgesellschaft für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (DFT)
- Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN)
- Deutsche Gesellschaft für Positive Psychotherapie (DGPP)
- Deutscher Hochschulverband (DHV)
Schwerpunkte und Interessengebiete:
- Stress-Management und Life-Balance
- Transkulturelle Psychotherapie
- Psychosomatische Medizin
- Salutogenese
- Ehevorbereitung und Partnerwahl
Wiesbaden, Oktober 2010


